Schamgefühlen in der Therapie begegnen

299,00 €
Präsenzphase

1 Präsenztag vor Ort oder per Live-Videostream

Samstag oder Sonntag: 10:00 - ca. 17:00

Gebühr 299,00 €
Ratenzahlung: 2 Monate zu je 149,00 €
Anerkennung

Zur Verlängerung der Berufsqualifikation können durch diese Fortbildung 10 Fortbildungspunkte (FP) anerkannt werden.

Qualifikationsstufe
Voraussetzung

Mindestalter 18 Jahre

Ausbildung im Bereich der Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie

Veranstaltungsorte Hamburg

Kurstermine

Hamburg 25.04.2026

Weitere Informationen

Scham gilt als eine zentrale Wächterin der Menschenwürde (Leon Wurmser). Überall dort, wo Menschen miteinander in Beziehung treten, kann Scham entstehen – auch im beruflichen Kontext, etwa in der Zusammenarbeit im Team, in der Assistenz, in Therapie oder Pflege. Häufig bleibt Scham jedoch unerkannt, da sie sich hinter anderen Gefühlen und Reaktionen wie Wut, Widerstand oder Rückzug verbergen kann. Gleichzeitig können Schamgefühle wichtige Hinweisgeber für Grenzverletzungen sein und eine bedeutende Rolle im zwischenmenschlichen Miteinander spielen.

In der Fortbildung werden grundlegende Aspekte des Themas Scham beleuchtet. Dazu gehören Scham als menschliches Grundgefühl, ihre Entstehung und Formen der Schamabwehr sowie körperliche und emotionale Ausdrucksweisen. Auch traumatische Scham und ihre neurobiologischen Hintergründe werden thematisiert. Darüber hinaus wird der Blick auf die Bedeutung von Scham im therapeutischen Setting gerichtet und darauf, wie Scham als Hinweisgeber und mögliche Chance im professionellen Handeln verstanden werden kann.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem konstruktiven Umgang mit Scham im beruflichen Alltag. Dabei werden Voraussetzungen für ein nicht-beschämendes Miteinander sowie für ein respektvolles und würdiges Arbeitsklima erarbeitet. Ziel ist die Entwicklung einer schamsensitiven Haltung sowie die Enttabuisierung von Scham im professionellen Kontext. Durch Übungen, Reflexionseinheiten und Austausch in der Gruppe wird ein Praxisbezug hergestellt und die Übertragung auf den eigenen beruflichen Alltag ermöglicht.

  • Einführung in die Thematik
    • Scham als menschliches Grundgefühl
    • Schamabwehr
  • Entstehung von Scham
    • Traumatische Scham- neurobiologischer Hintergrund
    • Körperliche und emotionale Ausdrucksweisen
  • Scham im therapeutischen Setting
    • Scham als Hinweisgeber und Chance
    • Bedeutung und Funktion im zwischenmenschlichen Miteinander
  • Nicht-beschämendes Miteinander gestalten und einen Raum der Würde schaffen
    • Voraussetzungen für ein respektvolles und würdiges Arbeitsklima
    • Konstruktiver Umgang mit Scham
    • Auseinandersetzung mit Schamgefühlen und Entwicklung einer scham-sensitiven Haltungen
    • Möglichkeiten zur Enttabuisierung
    • Scham-sensitive Interaktion in Teams und mit Klient:innen
  • Praxisbezug und Selbsterfahrung
    • Übungen und Reflexionseinheiten
    • Erfahrungsaustausch in der Gruppe
    • Übertragung auf den eigenen beruflichen Alltag

Dieser Lehrgang richtet sich an ...

  • Therapeuten, die ihre Kompetenzen im Bereich "Schamgefühlen in der Therapie" erweitern möchten.
  • alle Fachkräfte aus dem Bereich Psychologie, Stressmanagement und Pädagogik.
  • Mediziner und Ärzte, Heilpraktiker.

Ihre persönlichen Vorteile ...

  • Nachhaltige Kompetenzorientierung - höherer Lernerfolg!
  • Hoher Anteil an praktischen Einheiten - direkter Bezug zur Praxis!
  • Dozenten mit hoher Vermittlungskompetenz, Begeisterungsfähigkeit und langjähriger Berufserfahrung!

Ihre Spezialisten

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Unsere Ansprechpartner stehen Dir für telefonische Beratungen und Rückfragen gerne zur Verfügung.

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